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Managed Security

Käse, Löcher und Ihre Patientendaten

Warum wir bei IT-Sicherheit neuerdings gerne über Käse reden – und was das mit Ihrer Praxis zu tun hat.

1. August 2026

Ehrlich gesagt: Niemand möchte, dass seine Praxis-IT wie ein Emmentaler aussieht. Und doch ist genau dieses Bild – Löcher inklusive – der ehrlichste Weg, IT-Sicherheit zu erklären.

Das sogenannte „Schweizer-Käse-Modell" stammt ursprünglich aus dem klinischen Risikomanagement: Jede Sicherheitsmaßnahme ist wie eine Scheibe Käse – mit Löchern. Eine einzelne Scheibe reicht nie aus, um etwas zuverlässig zurückzuhalten. Aber legt man mehrere Scheiben hintereinander, sitzen die Löcher an unterschiedlichen Stellen. Ein Angreifer müsste durch jedes einzelne Loch gleichzeitig treffen – und das wird schnell sehr unwahrscheinlich.

Genau nach diesem Prinzip haben wir unsere Managed-Security-Lösung aufgebaut. Statt auf eine einzelne, vermeintlich unüberwindbare Mauer zu setzen, stapeln wir bewusst mehrere unabhängige Schutzschichten übereinander:

Unsere fünf Käsescheiben

Die unbequeme Wahrheit dabei: Eine Firewall allein – und sei sie noch so gut konfiguriert – ist immer nur eine Scheibe. Ein Angreifer braucht nur ein einziges Loch. Ihre Praxis muss dagegen alle schließen. Mit fünf unabhängigen Schichten sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Durchbruchs drastisch, weil sich die Löcher der einzelnen Scheiben in der Regel nicht überlagern.

Damit das nicht nur eine schöne Theorie bleibt, haben wir auf unserer Seite zu Managed Security ein interaktives Modell gebaut: Sie wählen ein Angriffsszenario – etwa eine Phishing-Mail oder einen Ransomware-Versuch – und sehen live, welche Schicht greift. Und ja, Sie können auch ausprobieren, was passiert, wenn nur die Firewall gebucht ist. Spoiler: Es wird ungemütlich.

Neugierig, welche Scheibe bei Ihnen fehlt?

Zum Käsemodell & Managed Security
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